Durch den Bau und Betrieb des neuen Kraftwerks werden in Lünen nachhaltig Arbeitsplätze gesichert. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil von Aufträgen an Unternehmen in der Region vergeben werden. So erhielt z.B. als erstes Lüner Unternehmen die Märkische Tiefbau Erich Pamp & Co. GmbH einen Auftrag bedeutenden Volumens zur Vor- und -aufbereitung des Kraftwerksgeländes am Stummhafen.
In Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft sollen vom Konsortium (Siemens Power Generation, IHI und Austrian Energy & Environment) sowie ihrer Hauptsubunternehmen weitere Aufträge für die Ausführung von Gewerken, z. B. für die Bereiche Heizung und Sanitär, Elektrotechnik und Klimatechnik, in der Region vergeben werden.
Darüber hinaus sind während der vierjährigen Bauphase im Durchschnitt rund 600 Bauarbeiter (in Spitzenzeiten bis zu 1.500) auf der Baustelle beschäftigt.
Die Stadt Lünen profitiert von den zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe jährlich sowie von den Steuereinnahmen aufgrund positiver Beschäftigungseffekte. Dies kommt auch den Bürgern zugute.
Vorteile entstehen durch die Beteiligung der Stadtwerke Lünen am Kraftwerk, da diese einen signifikanten Zugang zur Eigenstromerzeugung erhalten. Dies kommt auch den Kunden der Stadtwerke zugute, weil damit die Stadtwerke mit wettbewerbsfähigen Preisen am Markt agieren können. Dies garantiert und stellt langfristig die Unabhängigkeit im heute noch von wenigen Energiekonzernen dominierten Energiemarkt sicher.
Das geplante Steinkohlekraftwerk ist somit eine entscheidende Investition in die Zukunft: Die Anlage stellt langfristig eine umweltverträgliche, sichere und kostengünstige Energieversorgung bereit. Zudem wertet das Kraftwerk die Attraktivität der Region Lünen auf und befördert neue Investitionen am Standort.


