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Geringe Emissionen & Recycling

Energieeffizienz ist Trumpf

Vordringlichstes Ziel hochmoderner Kohlekraftwerke ist es, die Energieeffizienz zu steigern. So verringern sich sowohl der spezifische Kohleverbrauch wie auch der CO2-Ausstoß. Das neue Kohlekraftwerk in Lünen erreicht einen Wirkungsgrad von rund 46 Prozent. Es gehört damit zu den weltweit effizientesten Kohlekraftwerken und verursacht ein Drittel weniger Emissionen als Kraftwerke der vorherigen Generation – das entspricht über einer Million Tonnen CO2 pro Jahr.

Zum Vergleich: Im Automobilbereich erzielen modernste Benzinmotoren mit direkter Einspritzung Wirkungsgrade von bis zu 37 Prozent, Dieselmotoren mit Direkteinspritzung kommen auf maximal 45 Prozent.

Modernste Technik gegen Emissionen

Der Einsatz modernster Rauchgasreinigungstechnologie ermöglicht es Trianel, sich auf ehrgeizige Höchstgrenzen beim Schadstoffausstoß festzulegen, die noch einmal deutlich unter denen des Bundesimmissionsschutzgesetzes liegen. Der Ausstoß des Steinkohlekraftwerks ergibt so niedrige Werte, dass eine Zusatzbelastung für die Umwelt so gut wie nicht messbar ist. Das gilt für alle Schadstoffe, ob Staub, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und Stickoxide.

Am Ende des Reingaskanals vor dem Eintritt in den Kühlturm befindet sich eine Messstation, in der die Emissionswerte rund um die Uhr aufgezeichnet werden. Diese Reingaswerte werden automatisch online an die Bezirksregierung übertragen, wo sie permanent überwacht werden.

Recycling und Weiterverwertung

Die beim Verbrennungsprozess anfallenden Reststoffe Flugasche und Gips werden als zertifizierte Produkte verwertet. Die Flugasche geht unter dem Namen „TRIamant“ zu Zementwerken und in die Baustoffindustrie. Der Gips aus der Rauchgasentschwefelung kann den Naturgips ersetzen, sodass dessen Abbau mit all seinen Umweltbelastungen nicht mehr notwendig ist.