Die Emissionsdaten des Trianel Kohlekraftwerk Lünen sind auf thru.de abrufbar.

Klimaschutz

Hocheffizient - geringe Emissionen

Das Steinkohlekraftwerk in Lünen zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad von rund 46 Prozent aus. Im Vergleich: Im europäischen Durchschnitt erreichen die Kraftwerke gerade mal einen Wert von etwa 36 Prozent.

Es verbraucht deshalb viel weniger Rohstoffe, etwa 20 Prozent weniger Steinkohle als herkömmliche, alte Anlagen und spart im Vergleich zu Kraftwerken mit einem Wirkungsgrad von 36 Prozent rund eine Million Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein.

Laut der Energie.Agentur.NRW könnten die CO2-Emissionen um etwa ein Drittel gesenkt werden, wenn weltweit alle Kraftwerke nach dem aktuell besten Stand der Technik arbeiten würden.

Modernisierung des Kraftwerksparks

Motivation und vordringlichstes Ziel für den Bau eines hochmodernen Steinkohlekraftwerks ist es, den Kraftwerksparks zu modernisieren und die Energieeffizienz zu steigern. So verringern sich sowohl der Verbrauch an fossilem Brennstoff wie auch der CO2-Ausstoß. Das Trianel Kohlekraftwerk Lünen erreicht einen Wirkungsgrad von rund 46%. Die Effizienz des Lüner Kraftwerks liegt damit deutlich über der vieler Altanlagen - das bedeutet etwa ein Drittel weniger Emissionen.

Der Einsatz modernster Rauchgasreinigungstechnologie macht es möglich, die Richtwerte des Bundesimmissionsschutzgesetzes noch zu unterschreiten. Die Emissionen des Steinkohlekraftwerks ergeben so niedrige Werte, dass eine Zusatzbelastung in Lünen so gut wie nicht messbar ist. Das gilt für alle Schadstoffe, ob Staub, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid oder Stickstoffoxide.